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Zwischen Anfang und Abschied
Umgang mit angeborenen Fehlbildungen und Schwangerschaftsverlusten
IX. Wahlperiode (2026 – 2031)
Ergebnis der Wahl zur Kammerversammlung
Unimedizin Magdeburg stärkt Ausbildung
Erste Lehrpraxis für Kinder- und Jugendmedizin in Sachsen-Anhalt
Icon stilisierte Spitze eines Füllfederhalters

Editorial des Ärzteblattes Sachsen-Anhalt

Prof. Gunther Gosch (Foto: Peter Gercke)

Dr. med. Torsten Kudela
(Foto: Peter Gercke)

Der Weg ist das Ziel? (Konfuzius)
Es ist viel zu tun!

Die Zeiten sind ungewiss und zu Prognosen sollte man sich derzeit nicht hinreißen lassen. In mehreren Regionen der Erde gibt es Krieg oder kriegerische Auseinandersetzungen und das deutsche Gesundheitswesen soll sich auf diese Szenarien einstellen. Das erfüllt mich mit tiefer Sorge um die Zukunft, vor allem die Zukunft unserer Jugend. Die Parallelen zu den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts sind offensichtlich. Haben wir alles vergessen und muss die Gesellschaft die Erfahrungen wieder machen?

Die Finanzlage der GKV ist prekär. Die Kassen sind leer. Die Krankenversicherungen fordern ein Sparen bei den Leistungserbringern und vergessen dabei selbstverständlich bei sich selbst den Rotstift anzusetzen. Das Gegenteil ist der Fall, und wie wir im März erfahren durften, sind die Verwaltungskosten aus den verschiedensten Gründen erneut gestiegen. Die Probleme lösen sollen neue Gesetzesvorhaben und die Vorschläge der Finanzkommission. Ganz vorne steht der Wunsch nach einem „Primärversorgungssystem“. Der Gesetzgeber verzichtet mittlerweile bewusst auf das Wort „Primärarztsystem“. Wer dann genau die Verantwortung für die primäre Versorgung der Bevölkerung wahrnehmen soll, das bleibt vage. Hier scheinen die seit längerem diskutierten Substitutionsideen, denen ich immer entgegengetreten bin und denen ich weiterhin entgegentreten werde, ihr Ziel gefunden zu haben. Sollte doch ein „Primärarztsystem“ gemeint sein, so wird es ein schwerer und weiter Weg. 

Der Weg ist das Ziel? (Konfuzius)
Es ist viel zu tun!

Die Zeiten sind ungewiss und zu Prognosen sollte man sich derzeit nicht hinreißen lassen. In mehreren Regionen der Erde gibt es Krieg oder kriegerische Auseinandersetzungen und das deutsche Gesundheitswesen soll sich auf diese Szenarien einstellen. Das erfüllt mich mit tiefer Sorge um die Zukunft, vor allem die Zukunft unserer Jugend. Die Parallelen zu den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts sind offensichtlich. Haben wir alles vergessen und muss die Gesellschaft die Erfahrungen wieder machen?

Die Finanzlage der GKV ist prekär. Die Kassen sind leer. Die Krankenversicherungen fordern ein Sparen bei den Leistungserbringern und vergessen dabei selbstverständlich bei sich selbst den Rotstift anzusetzen. Das Gegenteil ist der Fall, und wie wir im März erfahren durften, sind die Verwaltungskosten aus den verschiedensten Gründen erneut gestiegen. Die Probleme lösen sollen neue Gesetzesvorhaben und die Vorschläge der Finanzkommission. Ganz vorne steht der Wunsch nach einem „Primärversorgungssystem“. Der Gesetzgeber verzichtet mittlerweile bewusst auf das Wort „Primärarztsystem“. Wer dann genau die Verantwortung für die primäre Versorgung der Bevölkerung wahrnehmen soll, das bleibt vage. Hier scheinen die seit längerem diskutierten Substitutionsideen, denen ich immer entgegengetreten bin und denen ich weiterhin entgegentreten werde, ihr Ziel gefunden zu haben. Sollte doch ein „Primärarztsystem“ gemeint sein, so wird es ein schwerer und weiter Weg. 

Portrait Prof. Gunther Gosch (Foto: Peter Gercke)
(Foto: Peter Gercke)
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ÄB 2026/04
Am 25. postoperativen Tag erfolgt die Rückverlegung eines Patienten nach einem thoraxchirurgischen Eingriff mit septischem Krankheitsbild auf die Intensivstation. Ursächlich für die Verschlechterung seines Zustandes ist eine katheterassoziierte Sepsis durch einen bereits seit 25 Tagen liegenden zentralen Venenkatheter.
ÄB 2026/03
Etwa 50 % der Patienten mit Depression erleben trotz Behandlung einen Rückfall. Die ORAKEL-Studie in Magdeburg testet, ob multimodale Audio-/Videoanalysen die Früherkennung dieser Rückfälle verbessern. Über einen Zeitraum von 48 Wochen werden sechs ärztlich-psychologische Verlaufsuntersuchungen durchgeführt, bei denen parallel Sprach-, Mimik- und Vitalparameter erfasst werden. Künstliche Intelligenz (KI) Modelle sollen entwickelt werden, die Veränderungen erkennen, die sich leicht dem ärztlichen Blick entziehen – zur intelligenten Unterstützung, nicht zum Ersatz der klinischen Beurteilung.
ÄB 2026/0102
Die sekundäre Mitralklappeninsuffizienz (SMI) stellt eine relevante prognostische Determinante bei Patien- tinnen und Patienten mit Herz- insuffizienz dar. Neben der optimierten Pharmakotherapie kommen zunehmend katheterbasierte Verfahren zum Einsatz. Das CARILLON®-System ermöglicht eine indirekte Mitralannuloplastie über den Koronarsinus.
ÄB 2025/11
Das Pankreaskarzinom zählt zu den Tumorentitäten mit weiterhin steigender Inzidenz weltweit. Trotz erheblicher Fortschritte in Diagnostik und Therapie ist die Prognose nach wie vor schlecht. Im Jahr 2020 entfielen etwa 2,6 % aller neu diagnostizierten Krebserkrankungen und 4,7 % aller Krebstodesfälle auf das Pankreaskarzinom, womit es zu den sieben häufigsten tumorbedingten Todesursachen zählt.
ÄB 2025/10
Die Mediasklerose wurde 1903 als eigenständiges klinisches Krankheitsbild von dem Hamburger Professor der Pathologie Johann Georg Mönckeberg jun. (1877 – 1925) beschrieben.
ÄB 2025/09
In diesem Artikel wird ein Überblick über die Behandlung der Arthrose im oberen Sprunggelenk gegeben. Die basisbildenden Aspekte der korrekten und ausführlichen Diagnostik sowie der Bandbreite der konservativen Therapie werden beleuchtet.
ÄB 2025/0708
Post-COVID ist eine chronische Multisystemerkrankung, die nach einer Infektion mit dem Severe Acute Respiratory Syndrome Corona Virus 2 (SARS-CoV-2) auftritt. Die vorausgehende SARS-CoV-2-Infektion verläuft dabei völlig asymptomatisch bis schwer.
ÄB 2025/06
Hämoglobinopathien sind die am weitesten verbreiteten monogenetischen Erkrankungen und betreffen mehrere Millionen Menschen weltweit. Unter diesen stellen Thalassämien und die Sichelzellkrankheit (SCD) die häufigsten Krankheitsbilder dar.
ÄB 2025/05
Die Prävalenz der Periphere arterielle Verschlusskrankheit entspricht einer Volkskrankheit, wie in der Get-ABI-Studie gezeigt werden konnte.
ÄB 2025/04
Der berichtete Fall „Übernahme der Medikation bei unklarer Indikationslage“ wurde dem Netzwerk CIRS Berlin als regionalem Berichts- und Lernsystem für Berliner und Brandenburger Krankenhäuser zur Verfügung gestellt und dort vom Anwenderforum als Fall des Monats 10/2024 eingestuft.
ÄB 2025/03
Durch die vermehrte Anwendung leistungsstarker bildgebender Verfahren mit sukzessive gesteigerter Auflösung wie der Computertomographie (CT) und insbesondere der Magnetresonanz- tomographie (MRT) werden zystische Veränderungen in der Bauchspeicheldrüse zunehmend häufiger entdeckt.