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130. Deutscher Ärztetag in großem Veranstaltungssaal mit Bühne, Publikum und Bundesärztekammer-Logo
Gesundheit als politisches Gut
130. Deutsche Ärztetag in Hannover
Podiumsdiskussion beim MZKR mit Fachpublikum zu Krisenresilienz und Katastrophenmedizin
Leuchtturmprojekt in Mitteldeutschland
Neues Zentrum für Krisenresilienz und Katastrophenmedizin
Icon stilisierte Spitze eines Füllfederhalters

Editorial des Ärzteblattes Sachsen-Anhalt

Prof. Gunther Gosch (Foto: Peter Gercke)

Dr. med. Henning Böhme
(Foto: Peter Gercke)

Günstiger und besser – Anforderungen an die Krankenhausstrukturreform
Gedanken zur aktuellen Krankenhausreform

Das einzig Beständige ist der Wandel. Dieses kann man gerade im Frühling in der Natur ganz eindrücklich bewundern. Nach gleichem Motto scheint aber auch die Politik mit dem Thema Krankenhaus und Gesundheit umzuspringen. Gesetzesvorgaben werden im Wochenrhythmus verabschiedet, verändert, angepasst. Langfristige Krankenhausplanung sieht anders aus. Verantwortliche in leitenden Positionen wissen heute nicht, welche Regeln und Rahmenbedingungen morgen gelten. Von Politik und Kostenträgern ins Feld geführt werden dabei immer mangelnde Qualität und zu hohe Kosten. Bei der mangelnden Qualität wird allzu gerne auf Mortalität und Morbidität der Bevölkerung abgezielt, ohne dabei selbstverantwortliche Faktoren wie Alkohol- und Zigarettenkonsum, Bewegungsmangel, Übergewicht und ungesunde Ernährung vielleicht eher als Ursachen für die niedrigere Lebenserwartung als die mangelnde Qualität der ärztlichen Versorgung anzusehen. Wenn ich ein Auto maximal auf Verschleiß fahre, ist doch am Ende auch nicht die Werkstatt daran schuld, dass das Gefährt nach einem Jahr schrottreif ist. Man möge mich da bitte nicht falsch verstehen, jeder kann mit seinem Körper anstellen, was er mag. Nur für die Konsequenzen daraus ist nicht der Arzt verantwortlich.

Günstiger und besser – Anforderungen an die Krankenhausstrukturreform
Gedanken zur aktuellen Krankenhausreform

Das einzig Beständige ist der Wandel. Dieses kann man gerade im Frühling in der Natur ganz eindrücklich bewundern. Nach gleichem Motto scheint aber auch die Politik mit dem Thema Krankenhaus und Gesundheit umzuspringen. Gesetzesvorgaben werden im Wochenrhythmus verabschiedet, verändert, angepasst. Langfristige Krankenhausplanung sieht anders aus. Verantwortliche in leitenden Positionen wissen heute nicht, welche Regeln und Rahmenbedingungen morgen gelten. Von Politik und Kostenträgern ins Feld geführt werden dabei immer mangelnde Qualität und zu hohe Kosten. Bei der mangelnden Qualität wird allzu gerne auf Mortalität und Morbidität der Bevölkerung abgezielt, ohne dabei selbstverantwortliche Faktoren wie Alkohol- und Zigarettenkonsum, Bewegungsmangel, Übergewicht und ungesunde Ernährung vielleicht eher als Ursachen für die niedrigere Lebenserwartung als die mangelnde Qualität der ärztlichen Versorgung anzusehen. Wenn ich ein Auto maximal auf Verschleiß fahre, ist doch am Ende auch nicht die Werkstatt daran schuld, dass das Gefährt nach einem Jahr schrottreif ist. Man möge mich da bitte nicht falsch verstehen, jeder kann mit seinem Körper anstellen, was er mag. Nur für die Konsequenzen daraus ist nicht der Arzt verantwortlich.

Portrait Prof. Gunther Gosch (Foto: Peter Gercke)
(Foto: Peter Gercke)
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ÄB 2026/06
Seit März 2025 wird in der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Magdeburg A. ö. R. mit dem Hyperspektral-Imaging (HSI) ein innovatives intraoperatives bildgebendes Verfahren genutzt und die Anwendung im Rahmen klinischer Studien untersucht.
ÄB 2026/04
Am 25. postoperativen Tag erfolgt die Rückverlegung eines Patienten nach einem thoraxchirurgischen Eingriff mit septischem Krankheitsbild auf die Intensivstation. Ursächlich für die Verschlechterung seines Zustandes ist eine katheterassoziierte Sepsis durch einen bereits seit 25 Tagen liegenden zentralen Venenkatheter.
ÄB 2026/03
Etwa 50 % der Patienten mit Depression erleben trotz Behandlung einen Rückfall. Die ORAKEL-Studie in Magdeburg testet, ob multimodale Audio-/Videoanalysen die Früherkennung dieser Rückfälle verbessern. Über einen Zeitraum von 48 Wochen werden sechs ärztlich-psychologische Verlaufsuntersuchungen durchgeführt, bei denen parallel Sprach-, Mimik- und Vitalparameter erfasst werden. Künstliche Intelligenz (KI) Modelle sollen entwickelt werden, die Veränderungen erkennen, die sich leicht dem ärztlichen Blick entziehen – zur intelligenten Unterstützung, nicht zum Ersatz der klinischen Beurteilung.
ÄB 2026/0102
Die sekundäre Mitralklappeninsuffizienz (SMI) stellt eine relevante prognostische Determinante bei Patien- tinnen und Patienten mit Herz- insuffizienz dar. Neben der optimierten Pharmakotherapie kommen zunehmend katheterbasierte Verfahren zum Einsatz. Das CARILLON®-System ermöglicht eine indirekte Mitralannuloplastie über den Koronarsinus.
ÄB 2025/11
Das Pankreaskarzinom zählt zu den Tumorentitäten mit weiterhin steigender Inzidenz weltweit. Trotz erheblicher Fortschritte in Diagnostik und Therapie ist die Prognose nach wie vor schlecht. Im Jahr 2020 entfielen etwa 2,6 % aller neu diagnostizierten Krebserkrankungen und 4,7 % aller Krebstodesfälle auf das Pankreaskarzinom, womit es zu den sieben häufigsten tumorbedingten Todesursachen zählt.
ÄB 2025/10
Die Mediasklerose wurde 1903 als eigenständiges klinisches Krankheitsbild von dem Hamburger Professor der Pathologie Johann Georg Mönckeberg jun. (1877 – 1925) beschrieben.
ÄB 2025/09
In diesem Artikel wird ein Überblick über die Behandlung der Arthrose im oberen Sprunggelenk gegeben. Die basisbildenden Aspekte der korrekten und ausführlichen Diagnostik sowie der Bandbreite der konservativen Therapie werden beleuchtet.
ÄB 2025/0708
Post-COVID ist eine chronische Multisystemerkrankung, die nach einer Infektion mit dem Severe Acute Respiratory Syndrome Corona Virus 2 (SARS-CoV-2) auftritt. Die vorausgehende SARS-CoV-2-Infektion verläuft dabei völlig asymptomatisch bis schwer.
ÄB 2025/06
Hämoglobinopathien sind die am weitesten verbreiteten monogenetischen Erkrankungen und betreffen mehrere Millionen Menschen weltweit. Unter diesen stellen Thalassämien und die Sichelzellkrankheit (SCD) die häufigsten Krankheitsbilder dar.
ÄB 2025/05
Die Prävalenz der Periphere arterielle Verschlusskrankheit entspricht einer Volkskrankheit, wie in der Get-ABI-Studie gezeigt werden konnte.
ÄB 2025/04
Der berichtete Fall „Übernahme der Medikation bei unklarer Indikationslage“ wurde dem Netzwerk CIRS Berlin als regionalem Berichts- und Lernsystem für Berliner und Brandenburger Krankenhäuser zur Verfügung gestellt und dort vom Anwenderforum als Fall des Monats 10/2024 eingestuft.